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Aus der Beratungsszene gibt es folgende Weisheit:

„Alle Sätze,  die mit wenn, weil und aber beginnen, dürfen ignoriert werden.“

Ist es wirklich so einfach?

Dazu ein Beispiel aus einem Mitschnitt einer Team Besprechung:

Ein  Projektleiter beklagt sich: „Wenn ich nur 3 zusätzliche Mitarbeiter für mein Projektteam bekomme, dann schaffe ich den Abgabetermin. Wir haben einfach zu wenig Leute. Weil unsere Planung nie stimmt, aber das will ja niemand hören.“

Wie reagiert die Führungskraft?

Ein „wenn“ kann ein Indikator für zu wenig Eigenverantwortung sein. Es muss erst eine externe Bedingung erfüllt sein, bevor ich aktiv werden kann. Im obigen Beispiel ist es die Forderung nach mehr Manpower.

“……, weil die Planung nie stimmt.“  Die dem weil folgende Begründung sagt folgendes aus:

„Da kann ich nichts mehr tun.“ So wird ein Nein in den Raum gestellt und eine tiefer gehende Bearbeitung verhindert.

„Aber“ kann im Extremfall ein Spiel zwischen 2 Verantwortungsebenen sein. Es wird das Signal ausgesandt: „Da gibt es noch mehr Inhalt, den Du nicht mit einkalkuliert hast .“

Die Führungskraft reagierte in der Teamsitzung: „Man muss doch nur effektiver sein und schneller arbeiten.“  Ja wenn es so einfach wäre……….

Durch die pauschale Antwort ohne die Verwendung von „ich“ oder „Sie/Du“ wird auf eine nicht existierende Person verwiesen. Eine klare Abhilfe wird nicht gefunden. Unklar bleibt auch,  auf welcher Ebene das Thema zu lösen ist. Sind es die Planungsprozesse, fehlen wirklich Mitarbeiter, ist der Projektleiter in der Lage das Projekt zu steuern, werden Missstände kommuniziert?

Die heute üblichen komplexen Geschäftsvorgänge sind selten so einfach und verlangen eine gute Lösung.

Die Unternehmensentwickler haben sich zum Ziel gesetzt, hinter die wenn, weil und aberzu blicken. Allerdings nicht mit: „Da muss man nur dieses oder jenes fertige Produkt einsetzen.“

Basis unserer Arbeit ist eine gründliche Analyse sowohl auf individueller als auch auf organisatorischer Ebene z.B. mit Hilfe einer Umfrage zum Kommunikationsreifegrad. Daraus werden Handlungsempfehlungen entwickelt, präsentiert und das gemeinsame weitere Vorgehen definiert.

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