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In den letzten drei Beiträgen, die Sie hier nachlesen können, habe ich erläutert, warum der Begriff „kollaborative Arbeitsweisen“ dem Begriff „Agilität“ vorzuziehen ist und warum sich mit klassischen Optimierungsansätze keine Quantensprünge mehr erzielen lassen. Ich hatte erklärt, warum Kollaboration ein grundlegendes Prinzip ist und nicht als Tool oder Methode betrachtet werden sollte. Außerdem habe ich kurz umrissen, welche Effekte mit der Entwicklung kollaborativer Organisations- und Arbeitsweisen einhergehen.

Kollaborative Arbeitsweisen entstehen nicht von heute auf morgen. Es ist ein Prozess, der über einen längeren Zeitraum abläuft und der von der Unternehmensleitung aus Überzeugung angestoßen, bewusst gesteuert und begleitet werden muss. Denn letztlich wird sich dadurch die Unternehmenskultur verändern. Kollaboration ist ein Kulturfaktor.

Jedes Unternehmen hat eine individueller Ausgangssituation, die sich in der aktuellen Unternehmenskultur widerspiegelt.  Dabei spielen das Führungsverständnis und -verhalten, die Art und Weise, wie Entscheiden getroffen werden, die geschriebenen und ungeschriebenen Kommunikationsregeln sowie die gegebene Organisationsstruktur eine besondere Rolle.

 

Kollaborationsreifegradmessung und Masterplan

So individuell wie die jeweilige Ausgangssituation wird auch der Bedarf sein, um für Kollaborative Arbeitsweisen notwendige Kompetenzen zu entwickeln und zu trainieren. Zur Erhebung der Ausgangssituation und zur Ermittlung des Entwicklungsbedarfs bietet sich eine spezielle Kollaborationsreifegradmessung an. Auf Basis der vorhandenen Kollaborationsreife lässt sich dann ein maßgeschneiderter Masterplan erstellen.

Der Masterplan beinhaltet in der Regel Maßnahmen, die sich auf die vier Determinanten von Kollaboration beziehen:

Abb.: Die Determinanten von Next Level Collaboration ©

Die folgenden Beiträge werden jede einzelne Determinante behandeln. Nächsten Donnerstag, 18.4.19 können Sie lesen, was unter Kollaborationsbereitschaft zu verstehen ist, welch wichtige Rolle sie spielt und wie sie sich bei Führungskräften und Mitarbeitern entwickeln lässt.

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